Poem | The sea and the mountain

If I were the sea

and

you

set the rocks of your mountain to me

 

I would follow that call from afar,

and drift

back to you

 

surround you

floatingly

 

In sun-drenched floods:

warm you

flatter you

crown you

 

with

my spindrift

throw my waves against you,

break them

 

– and me –

towards your rocks

 

send them

again

and: once more

 

Struggling, drowning with your sturdiness

devouring the storm in my waters

carry away

the wishful, the hopeful, the dreamers thinkers.

And carr(y) ‚em back home

 

abrading

piece by piece

being you, being me

shaped, sculptured, crushed

re-build out of the waves of

it, me, you.

 

Edged Stone against water.

Water breaking against

and again

stone.

 

breaking itself.

 

Til you become soft

gentle

lose.

 

Lose

yourself

 

with the wave

of my arms beneath the breakers.

 

I

I

am there.

far beyond the end of the tides.

Why bother – was geht’s mich an?

… paar Gedanken,  paar Zeilen zu:

 

Warum sich engagieren – in diesen Zeiten

Warum Hoffnung gegen alles Niederschmetternde setzen

Warum mich kümmern, warum zulassen, dass es mich was angeht

Warum nicht einfach, den leichten und bequemen Weg wählen?

Warum SCHREIBEN, wo doch #AI / #KI / „Künstliche Ignoranz“ schreibt … und gleich noch unser Denken übernimmt

… eine poetische Begründung fürs „FÜR“

Wozu der Aufwand?

WOrte

                  wenden.

                  weRden.  Was.

                                       Gedanken. Geschehen.

         Wozu.

                  weRden

         auf & über (Denk-)WAEnde

                                    GEDANKEN

                  weRden

                                    Tun. Taten

Woraus. Wozu. WoRauf.

                                    Antworten

                                    Sinn

                                    Sich.

                                    Selbst

                  Finden.

                  Auffinden. AufWAendig.

WORTE.

                  Das Erste, das Gedanken berührt.

 

AufwAEndig?

Nichts Gutes kam, nichts blieb

                                            Je

Von selbst, ungew(a)Endet, ungewandelt, ungeprüft.

Wozu?

D a r u m[!]: Auf-Wand. Auf WAEnde. Auf alle davon. Und Darüber.

Mit Lust, mit Fragen, mit

Worten. Gedanken. Tun.

 

und: einfach weil‘s verdammt nochmal Menschen und Themen und Dinge und errungene Rechte gibt, die‘s wert sind, dafür zu kämpfen und sich darum zu kümmern. 🫶🏼⚔️

Poem | Wenn … Meer

Wenn ich Meer wär …

 

Mich zieht es hin,
treibe zurück.

Ich umfließe dich,
wärme dich in sonnendurchtränkten Fluten,
schlinge mich um dich, kröne dich mit meiner Gischt,

werfe meine Wellen gegen dich,
sende sie erneut und wieder
verschlinge jeden Sturm

in meinem Nass,
trage hinfort, trage nach Haus,

trage ab –

Stück für Stück

Bis du weich wirst und sanft

und
dich in meinen Armen
unter der Brandung verlierst.

Ich bin da,
weit über das Ende der Gezeiten.

Die Macht der Veränderung – Grußwort Film-Preview Ingeborg Bachmann 18.10.23

DER FUNKE …

Vielleicht bin ich nicht perfekt (ok – bin ich definitiv nicht 🙂 ), dennoch liebe ich, mich in einer dieser Umperfektionen auszutoben: meine Worte durch die Englische Sprache zu jagen. Mit einem Wort entscheide ich mich für mehrere Möglichkeiten – spiele mit der Farbpalette an Interpretationen, wo die Präzision meiner Muttersprache mir den Pinsel klaut.

Every writing starts with the first character.

Die Englische Sprache belädt das Wort „character“ mit Buchstabe, Zeichen, Charakter.

Alles zu Schreibende beginnt mit dem ersten Buchstaben. Oder Zeichen. Oder eben Charakter!?

Aber – was bedeutet … oder besser: Was KANN das bedeuten?

character = Buchstabe … die einzelne, einfache Rune, der Buchstabe. Ein A – das Alphabet beginnend, das E, das die Zeilen eröffnet, das B als Anfangszeichen des Titels meines ersten Romans, M – womit mein Namen beginnt.

character = Charakter/Hauptfigur … Der Eine erhebt sich, spricht die Worte und stiehlt dein Herz, führt es mit sich über Seiten und Seiten bis zum Ende. Der Andere verursacht Schmerz, will nichts als zu verletzen – alles und jeden, den man zu lieben gelernt hat, bevor er entblößt wird am Ende.

character = Person … Hinter dem Manuskript führen menschliche Finger den Bleistift, klimpern auf der Tastatur, zeichnen die Geschichte in das Buch – lächelnd vielleicht, wehmütig möglicherweise, die Gedanken bei einer Person, die ihre Seele berührt hat, die einen Fingerabdruck hinterließ, der zu Inspiration blüht und wächst.

Der erste Buchstabe des ersten Wortes.

Wie schwer, wie leicht ist es, mit dem Finger darauf zu tippen – sich daran zu erinnern, was er wirklich ist/war – der/die/das Erste?

Buchstabe. Hauptfigur. Schöpfer.

Wiedemauchsei – was auch immer zuerst dir der erste war – dir oder dem Schreiber – es zündete den Funken, entflammte die Kette, führte vom einem zum nächsten und wurde ein Werk. Ein Stück aus dem Herzen entstanden dadurch, es (einfach) zu

tun.

Was hindert dich daran loszulegen? Was hindert dich am Tun?

Bei mir? Die einhunderdrölf Ideen, die durch meinen Kopf purzeln und sich gegenseitig blockieren.

Was hilft? Mir hilft: strukturieren – aufschreiben, priorisieren, ToDo-List abarbeiten 🙂

ENGLISH

Every writing starts with the first character

But – what does … or even more: what CAN this mean?

Maybe I´m not perfect (I´m definitely not 😉 ), but I appreciate, I love to write in English. It opens a lot possibilities to play with words, to color one mot with many meanings – or vice versa – to not take away the rainbow of dancing varieties.

Character … it can be the single, simple key, the letter. The A initializing the alphabet, the E opening this lines, the B as its the title of my first novel to publish (Bloodpine – an historical novel about the medieval times – 13. century – in Bavaria, Germany), M – like its my names beginning.

Character … one rises, speaks the words and steals your heart to carry it with him or her over pages and pages until the end. Another causes hurt, intends to make you suffer as the ones you learned to love before he is made bare.

Behind them human fingers lead the pencil, play the keyboard, line the story in to fill the book – smiling maybe, glooming perhaps, thinking eventually about the one person leaving a touch on their soul, a print that started to bloom and grew inspiration.

The first character of the first word.

Can you point the finger?

Letter. Person. Creator.

Anyhows – whatever FIRST was the first to you, to the writer, it started a spark, flamed a chain, led one to the next and became a works. A piece of heart brought out by

doing

it.

What´s your starting spark?

LEICHTES GEPÄCK

Das Gepäck … der Ballast ist irgendwo auf dem Weg geblieben. Was fehlt?

Vielleicht …

dieses Wort bindet mich mit einem Faden. Ich überlege.

Vielleicht …

sollte ich …

lieber nicht …

Vielleicht …

vermisse ich …

oder nicht …

viel … leicht …

Neugier zupft daran, zerrt an den Buchstaben, prickelt Leichtigkeit bis in meine Fingerspitzen, ich trinke das Leben in meine Lungen bis unter die Fasern meiner Haut. Nach all der Zeit bindet kein Termin, kein Müssen, kein Zwang meine Uhr, meine Hände, meinen Wirbel.

In meinen Händen liegt das Tun, liegt der Stift, das Papier mit Worten zu füllen, der Schlüssel, das Gitter zu öffnen, den Weg zu gehen.

NO PACKS, NO BAGS

the luggage … the weight got stuck somewhere on the way.

maybe …

this word binds me with a string. I´m considering.

maybe …

I should …

rather not …

probably …

miss …

or not …

prob … ably

Curiosity twitches it, tearing the characters apart, tingles easiness into my fingers tips. Drinking life into my lungs, under the fibers of my skin. After all this time no appointment, no have to, no duty, ties my schedule, my hands, my thoughts.

The doing lays in my hands,

the pen to fill the paper with words,

the key to open the grids,

going the way.