Was tun? Ideen für alle | Shine a light

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Verlieren – oder nicht

Irgendwie irgendetwas … etwas tun, um sich NICHT selbst, Hirn, Herz, Mut und alles zu verlieren. Herausfordernd in diesen, unseren Zeiten.
Nur … etwas tun zu MÜSSEN: anstrengend. Anstrengend ist manchmal auch schon, einfach nur zu lesen, wie wichtig es ist, Veränderung anzustoßen, zu schaffen, Hoffnung zu schaffen. 

Warum sich die Mühe machen, warum nicht einfach verstecken, nicht einfach die kleinen Freuden genießen, die das Leben auf unseren Weg wirft? Das ist so viel einfacher … nachgeben, sich ablenken (lassen). Eine Katastrophe zu beklagen, sind wir gewohnt. Eine Katastrophe zu verhindern – etwas, das wir nicht schon immer so gemacht haben – wie verrückt ist das denn? Das, also vermiedenes Leid, wird selten belohnt, wenn überhaupt. 
Nuuuur … ziemlich unschön in einer Katastrophe leben zu müssen. Um nicht in einer Katastrophe leben zu müssen, bleibt nicht mehr so viel Zeit.

Warum

Verzögerte Wahrnehmung, Bewusstsein. Privilegien. 

Die meisten von uns SIND privilegiert. Wenn WIR von Ungerechtigkeit, Gewalt und Faschismus erfahren, sind Minderheiten bereits seit einer Weile von Gewalt ge- und betroffen. 

Ein See ist erst nur zu einem Teil, dann einem Viertel, dann zur Hälfte mit Seerosen bedeckt. Wenn wir schweigen und uns unsichtbar machen, wenn wir das Spektakel „nur“ beobachten, ist der See in kurzer Zeit zerstört. Auch für uns bleibt dann kein Wasser mehr.

Die Zeit ist fast um, zu tun, was unsere Demokratie schützt, was eine Gesellschaftsstruktur ermöglicht, in der Gestaltung möglich ist. 

Was tun?

Dinge, die wir tun können? Manche sind einfach umzusetzen. Keine*r muss sich die Last der Welt auf die Schultern zu wuchten (da bin ich eh schon bei 😉 ).

Hier sind Vorschläge, sicher gibt es noch mehr. Gut ist, einfach mit einem Punkt zu beginnen :). Wenn wer was hat – ich freu mich über Ergänzungen.

Ideen für … Alle

  • Kein vorauseilender Gehorsam   
  • Tu etwas, wenigstens eine Kleinigkeit 
  • LIES Bücher (von Autor*innen, die bestenfalls die Würde aller Menschen respektieren). Lesen hilft, um zu verstehen,  z. B. Umberto Ecos „Der ewige Faschismus“.  Kauf und lies Bücher menschlicher Autor*innen – insbesondere, wenn unsere Zukunft für uns alle besondere, außergewöhnliche, absurde, wilde, wunderbare und vielfältige Geschichten bereithalten soll und nicht nur KI-Slop, durch den sich eine Handvoll Milliardäre bereichern. Denk daran: Autor*innen sind Menschen, die Nahrung und ein Dach über dem Kopf brauchen und Energie, um schreiben zu können. Wir sind unvollkommen, aber diejenigen, die Geschichten schaffen, die Gedanken und Vorstellungskraft beflügeln.
  • Besuche (auch) kleinere Veranstaltungen von weniger bekannten Autor*innen und Künstler*innen.    
  • Sei dir bewusst, wen du bei Einkäufen mit deinem Geld unterstützt – es gibt Alternativen zu McDonalds, Amazon, Spotify, Google, Apple, Müller Milch und so weiter. Diese Alternativen unterstützen oder finanzieren keine autokratischen Regime, faschistische Parteien und/oder Projekte, die unsere Lebensgrundlagen und unseren Planeten zerstören. Alternativen findest du hier: european-alternatives.eu
  • Unterstütze Buchhandlungen und Bibliotheken, Shops, Autor*innen vor Ort. Meide Amazon, solange das Unternehmen seine Gewinne auf Kosten so vieler Menschen erzielt.
  • Meide Produkte und Dienstleistungen von „Big Tech“, insbesondere solche, die menschenverachtende Regime unterstützen und finanzieren. Werde so weit wie möglich unabhängig von US-Technologien. Informiere dich über europäische, unabhängige und datensichere Alternativen.
  • Bitte um Hilfe.        
  • Informiere dich, was aktuell geschieht, am besten über mehrere Kanäle, am besten mithilfe von Medien, die nicht finanziell abhängig oder im Besitz von Milliardären sind und Hass schüren. Meide Propaganda und alles, was einfache Lösungen verspricht und/oder Sündenböcke ausruft.
  • Finde und unterstütze Organisationen und Ehrenamtliche, die sich für Demokratie und Mitmenschen einsetzen – mit Spenden, mit Dienstleistungen, damit zu helfen, ihre Mission zu verbreiten, und sich solidarisch mit ihnen zeigen. 
  • Sprich mit anderen darüber, was gerade passiert und was beängstigend ist – Keine*r von uns ist allein in dieser Situation. Unser Leben IST politisch, der Verlust unserer Freiheit und Rechte ist äußerst politisch. Wenn wir darüber sprechen, fällt es uns leichter, damit umzugehen.
  • Teile positives Feedback.    
  • Geh „vor die Tür“. Knüpfe Kontakte – zu Nachbarn, in Kulturzentren in der Nachbarschaft. Leben passiert offline, triff Freunde für Erlebnisse im analogen Leben 
  • Wenn Du KI nutzt, dann verantwortungsvoll und bewusst darüber, wie viele Ressourcen Du dadurch verbraucht werden.     
  • Bei Wahlen: Wähle eine Partei, die Wert auf Bildung, die Vielfalt der Menschen und Kultur, Gerechtigkeit und Recht, ein soziales System, Solidarität, Wissenschaft und gleiche Rechte und Chancen für alle Menschen legt, die sich den enormen Herausforderungen und Gefahren des Klimawandels nicht verschließt und die Rechte des Einzelnen über die Rechte der Industrie und der Großkonzerne stellt. 

Ideen für … Autor*innen

(ergänzend zu obigen)   

  •  Werde Mitglied und unterstütze Verbände und Organisationen, die sich für die Rechte von Autor*innen einsetzen. Wir können etwas verändern – je mehr Mitglieder wir haben, desto größer sind unsere Möglichkeiten.
  • Wenn du KI benutzt, dann: verantwortungsvoll und informiert darüber, wie viele Ressourcen du verschwendest. Sei dir bewusst: Die Tech-Konzerne werden deine Arbeit und deine Geschichten aus- und benutzen, bevor sie dich letztlich ersetzen. 
  • Unterstütze andere menschliche Schriftsteller*innen. 
  • Informiere dich (mithilfe von Autor*innenverbänden), tausche dich mit Kolleg*innen aus über Verträge, Autor*innenrechte, Urheberrechte, Tantiemen, Vorschüsse, Vertragsdetails, Ihr rechtmäßiges Einkommen, die Verwertung deines Buches – oder Nicht-Verwendung – um KI zu trainieren.
  • Widersprich der Verwendung deiner Arbeit als Trainingsdaten.   
  • Nutze Schreibprogramme, die deine Inhalte nicht (heimlich) als Trainingsdaten für LLMs verwenden.

Hoffnung IST nicht einfach DA. Hoffnung IST oder GIBT es nicht einfach. Zu leben, zu hoffen, zu sein – nichts davon ist oder wird einfach.
Die Sache ist die: Es IST und GIBT viel zu TUN – und wenn und während wir das tun, SCHAFFEN WIR HOFFNUNG.

Für etwas Mut und Ideen empfehle ich auch Timothy Snyders Instagram Beitrag.


Shine a light

Part 2 – rise and shine ….

To lose or not

Feeling the pressure of nowadays dystopia, cruelty, disenchantment stirs up the unease to somehow do something in order to not lose one’s selve or mind or heart or courage or everything. At least for me.

Just … having to do something – that already reads quite draining. Also does fueling, pushing, creating Change, creating Hope. Why bother and not just hide, why bother and not just enjoy the small pleasures life throws at us. It’s so much easier … giving in, getting distracted. Also the reward of prevent a disaster doesn’t hit that nicely – if: at all. 

Thing is: Time is Almost Up. 

Why 

Well – blunt and plain: Most of us ARE privileged. When WE as this privileged beings become Aware of injustice, violence, fascism minorities already experienced being repressed and brutalised. Like a Lake being just to a Quarter or to a half covered with searoses. 

If we stay silent and invisible, watching the spectacle devouring shortterm pleasures, in a few moments the lake is overthrown. Nothing left to nurture our future selves but restrictions and horror.

Time is Almost Up. 

Some things can be done, some are quite simple to take and make without the need of putting the weight of the world on your shoulders (you can leave that to me 😉 ) or a need for witchcraf. Tbh – not totally figured it out, there are more points for sure (contact me, if you want to add some).

Here are some suggestions. Good thing, one can start by choosing just 1 🙂

Some suggestions – for everyone and everyday’s life:

  • Don’t obey in advance. 
  • Do something, anything, even if it’s just a small thing. 
  • Avoid shopping at companies that support fascism. 
  • Read!
  • READ books (preferably from Authors who value every human as equal and worthy and respect the diversity of life and living). Reading – very helpful for understanding – i. e. Umberto Ecco’s „How to spot a fascist“. 
  • Purchase what you need in awareness of whom you support with your money – there are alternatives to McDonalds, Amazon, Spotify, Google, Apple, Müller Milch and so on who don´t finance dreadful Regimes, fascist parties, destructive projects destroying our planet. Alternatives: european-alternatives.eu
  • Get informed about what’s happening, educate yourself – avoid propaganda and everyone and everything that promises an easy solution and/or singular ones to blame. These days it’s harder to get hands on quality journalism, though serious journalism and media is still essential (and existing). Prefer medias that are not financially depending or owned by billioners and/regime-buddies
  • Visit (also) smaller events of minor authors (and artists)
  • Support your local authors and book shops and libraries. Avoid Amazon as long as their injust and make their profits on the neck of writers and other artists.
  • Talk about what’s happening and what’s scaring you. You are not alone. It’s happening to all of us, to share it makes it easier to carry it.
  • Share good feedback if someone’s sparked some moments of joy
  • Find NGOs and voluntary organisations that fight for democracy and humanity and support them by showing up, with your time or some money, by helping spread their mission.

…to be continued

For writer (add on to the mentioned points above):

  • Support voluntary and writers organisations. We stand up for autors‘ rights, we help, we can help more – the more members we have, the bigger our impact
  • Join writers unions / organisations 
  • If you have to use AI do it in a responsible way and be aware of how much ressources you burn down. Be aware: Big Tech will use your work and stories – first to exploit, than to replace you
  • Support other writers
  • Get informed (via your writers‘ unions)
  • exchange with your writers colleagues about your authors right, copyright, royalties, advances, details in your writers contract, your rightful income, how your book is to be used -or not – to train AI – and in case oppose to this condition

…to be continued

Europas Kultur, Europas Zukunft, unsere Verantwortung

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Zu Europas Zukunft, zur Zukunft unserer & Europas Kultur MÜSSEN wir (uns) fragen:

Wer sind wir?

Wie wollen wir leben?

Wen bevorzugen wir an unserer Seite – Maschinen? Menschen?

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Real Life Action – genug gejammert

Genug

Mitte November 2024. Hinter uns liegen Ereignisse, die Demokratie, Gleichberechtigung, Maßnahmen im Rahmen von Klimawandel, ein Miteinander erschweren. Ein verachtungsvoller Despot, Frauenhasser, Wissenschaftsleugner hat sich in USA das Amt mit der stärksten Strahlkraft erhasst – nach aktueller Lieferung der Ergebnisse. News, Web, Social Media – voll davon, voll mit Meinungen dazu.

Ich? hab’s satt. Ich bin wütend. Ehrlich: Hat dann jetzt langsam jede*r … Weiterlesen

Unberechenbar – Zukunft vs „KI-Vorhersagen“

Was Schreiben bedeutet – und wie Literatur sein sollte

 

wild und ungezähmt – so sollte Literatur sein, Kunst, Kultur. Nichts, was sich durch Zahlen und Wahrscheinlichkeiten bändigen lässt.

Nichts, was man einer Maschine zum Fraß vorwirft, einer Maschine, die ausrechnet, was ANGEBLICH Bestseller wird. Auf den Daten der Vergangenheit/vergangenen Bestsellern. Aber: auch sowas macht KI – also aus den freien kreativen Ideen und Geschichten, die wir in uns tragen, die WAHRSCHEINLICHKEIT von Verkaufszahlen ableiten. Auf Vergangenheitsdaten. Kürzlich berichtete die Süddeutsche Zeitung davon. Die Vertreter dieser Entwicklung waren zudem diesen Oktober auch auf der Frankfurter Buchmesse. Eine Bestseller-Maschine also. Eine KI, die auf Basis des Exposés voraussagt, ob daraus ein Bestseller wird, ob ein Verlag in Autor*innen investiert.

Wie funktioniert das?

Das ist, als würde ich Aktien-Charts lesen und auf diese Charts, die die Vergangenheit abbilden zeigen: an dem Zeitpunkt hätte ich einsteigen müssen und da aussteigen, dann wäre ich reich….

Und nun soll das voraussagen, welche Idee zum Bestseller wird. Ausgerechnet aufgrund des Exposes. Dabei ist das Exposé erstmal eine grobe Strukturierung, eine Ablaufbeschreibung, ein erster Plan.

… aber die Realität?

Meine Geschichten entwickeln sich von der Idee im Exposé zu dem, was dann tatsächlich im Buch zu lesen ist – also von diesem In-etwa-Plan zu etwas lebendigem.

Schon klar, die Zukunft vorherzusagen klingt fancy und bequem für die Buchhaltung in den Verlagen. Risikominimierung ist ein nachvollziehbarer Wunsch für Unternehmen – auch verständlich. Aber Risikominimierung hat uns noch nie in die Zukunft oder irgendeine Innovation gebracht. Mit Geld und großen Marketingbudgets kann man den Erfolg eines Buches steuern, aber Leben und Trend, Geschmack und außergewöhnliche Ergebnisse folgen keiner Statistik.

Wirklich erfolgreiche Bücher wurden so oft abgelehnt – Beispiele dafür gibt es mehr als genug. Am Ende setzten sie sich durch, weil die Autor*innen nicht aufgegeben haben, obwohl wirtschaftliche Überlegungen jeden Mut blockiert haben.

Was bedeutet „etwas zu schaffen“?

Leben wird aus Mut gemacht, Zukunft wird aus Mut gemacht – und fast immer sind die unerwartesten Ideen am erfolgreichsten. stürmen, scheitern, wagen, Wege und Leser*innen finden. Weil: Menschen andere Menschen inspirieren.

Das sollten wir ebensowenig in die Verantwortung und Entscheidungshoheit von Maschinen geben, wie das Schreiben unserer Geschichten selbst.

Useful tool – or false friend? Werkzeuge & falsche Freunde

Ich war in den vergangenen Tage eingeladen als Sprecherin und Mitglied des Vorstands des EWC zum Thema Literatur und AI

Copyright: versusversus.fr

Useful tool – or false friend?

Hilfreiches Werkzeug – oder falscher Freund

auf der European Conference on Literary Translation, Strasbourg, veranstaltet von CEATL – European Council of Literary Translators’ Associations (Fotos von der Konferenz @Morgan Batoz-Herges, versusversus, Alena Makouskaya). 

Meine Kurzfassung: AI kann ein hilfreiches Werkzeug sein – und wie wir einsetzen, was in unseren Händen liegt, dafür tragen wir Verantwortung – andernfalls beuten wir uns selbst für eine „Freundschaft“ aus, die nur den eigenen Vorteil und Profit sucht und jene ausnutzt, die den eigentlichen Mehrwert schaffen.

Meine Rede

Tools & the human decision

Words shape realities.

What is going to happen,

when

machines

create, interpret, regulate

our narratives

Well … 

As I am a writer, my – and I am sure every writers, every translators – dream is: to sell as many copies as the bible.

The bibles words shaped beliefs, habits, reality – until Science came along and with it: Facts.

Not that everyone believes in facts, but: that changed our perception, allowing diversity, using the HUMAN mind, doubting some – let me phrase it like this – „colorful“ opinions based on a book => a lot of fairy stories went into while silencing and erasing the not so much fitting voices. 

The bibles narrative shaped our world, after that: the tale of fair – or was it fairy – capitalism, and now: 

AI. The new god.

We know, AI devoured stories, text, art, also hate. AI is able to reproduce – whatever –  in a speed no human is able to compare with.

One Problem: AI multiplies hate and lies and influences our world extremely fast – at the very moment not for the better, regarding the new fascism and the increasing hate, very threatening for the creative sector. 

Another Problem: Human work and art is used without consent from the originators. Which means – just in Case ist not clear: our work is STOLEN. The ones who work to create something don´t get paid, the one´s who steal: earn Profits. 

Maybe you ask: So what – the world isn´t fair, it never was! Also: No one seems to be responsible as „the machine has done the deed“. Let me Point out: 

WE are responsible. 

for using the machine mindlessly and greedy – we will pay the Price on the long run. History is proof.

Member of the EWC

Im here also as a member of the European Writers Council . The EWC defends the position of literature and stands up for our rights. We are present,  for example, in the parliament, highlighting our situation towards politicians, standing up for our demands and cooperate with other organisations in the fields of art and culture, fighting for fair remuneration for all like with the A.R.T.-principle (Authentication, Remuneration, Transparency), also bringing in adjustments for the AI Act.

EWC recently worked on and published a Toolkit on AI and recommendations how to handle AI – and using it.

All of this you find on the EWC website.

For what reason?

Why do we do this? To show a way how it can be better, to Make a „better“ happen. 

I´m sure, AI Can be helpful. IF we regulate it and use it careful as a Tool and not letting ourselves be abused. AI could provide us with more time – to convey a text even more precisely or figuring out the consequences of what we want to push into the world.

I don´t see AI asking questions like a human does. Why should any machine take interest in this? There is no motivation for a machine to do so. Motivation is a human thing. So – as we are responsible for what happens – let me ask you this: 

What IS our motivation for humanity and personally with AI?

Using our skills as humans means to train our skills, getting better, instead of de-qualifying ourselves by mindlessly using AI when it seems to be the easier cheaper way.

The human voice, human perspective, the human understanding of the consequences for humans how only a human writer or translator can understand them – in being aware of the „In between the lines“, of social and/ or political influences, to put words into context is important and

 necessary.

The human mind, the human heart and kindness – for surviving. For creating and interpreting our human narrative. 

Doing the right thing

We shaped our world this way, we can shape it differently and fair. And again: It’s not about what a machine or we could do, it’s a lot about, what we SHOULD do, like: of course can you use harmful language, of course could we use AI to translate or write, but … really – and where to do we evolve to with this? 

It´s within each and every of our decision that we are the ones who use a tool and not being used by it and foremost: HOW we use a tool.

And it’s a lot but not only about regulating AI it’s also a lot in what and how we decide to use it. Best really being aware of what’s happening and lobbying for our rights supporting initiative in favor of protecting our rights our work. Each of us

With courage – as courage creates future.

 

Rejoice in diversity!!

Montesquieu 


Worte formen unsere Realität.

Was geschieht, wenn wir Maschinen überlassen, unsere Narrative zu formen, zu interpretieren, zu regulieren.

Nun …

als Schriftstellerin träume ich – und ich bin sicher, jede*r Schriftsteller*in, jede*r Übersetzer*in – davon, so viele Exemplare wie die Bibel zu verkaufen.

Die Worte der Bibel prägten den Glauben, die Gewohnheiten, die Realität – bis die Wissenschaft aufkam und mit ihr: die Gewissheit durch Fakten.

Nicht, dass jeder an Fakten glaubt, aber: Das veränderte unsere Wahrnehmung, erlaubte Vielfalt, nutzte den menschlichen Verstand, zweifelte einige – ich sage mal – „bunte“ Meinungen an, die auf einem Buch mit einer Menge Märchen basierten, während die nicht so sehr passenden Stimmen zum Schweigen gebracht und ausgelöscht wurden.

Die Erzählung der Bibel prägte unsere Welt, danach: die Erzählungen vom märchenhaften – oder war das Märchen des – Kapitalismus, und jetzt:

KI. Die neue Gottheit.

Wir wissen, dass KI Geschichten, Texte, Kunst und auch Hass verschlungen hat. KI ist in der Lage, zu reproduzieren – was auch immer – in einer Geschwindigkeit, mit der kein Mensch mithalten kann.

Ein Problem: KI vermehrt Hass und Lügen und beeinflusst unsere Welt extrem schnell – im Moment nicht zum Besseren, im Hinblick auf den neuen Faschismus und den zunehmenden Hass. All das ist bedrohlich für den kreativen Sektor.

Ein weiteres Problem: Menschliche Arbeit und Kunst wird ohne die Zustimmung der Urheber verwendet. Das bedeutet – nur für den Fall, dass es nicht klar ist: unsere Arbeit wird gestohlen. Diejenigen, die arbeiten, um etwas zu erschaffen, werden nicht bezahlt, die, die stehlen, kassieren die Gewinne.

Vielleicht bringt uns das zu der Feststellung: Na und – die Welt ist nicht fair, sie war es nie! Außerdem: Niemand scheint verantwortlich zu sein, denn „die Maschine hat die Tat vollbracht“. Lassen Sie mich darauf hinweisen:

WIR sind verantwortlich –

für den gedankenlosen und gierigen Einsatz der Maschine. Wir werden auf lange Sicht den Preis dafür zahlen.

European Writers‘ Council

Auf dieser Konferenz spreche ich auch als Mitglied des European Writers‘ Council. Der EWC verteidigt die Position der Literatur und setzt sich für unsere Rechte ein. Wir sind z.B. im Parlament präsent, machen unsere Situation gegenüber Politikern deutlich, setzen uns für unsere Forderungen ein und kooperieren mit anderen Organisationen im Kunst- und Kulturbereich, kämpfen für eine faire Vergütung für alle, wie z.B. mit dem A.R.T.-Prinzip (Authentication, Remuneration, Transparency), und bringen auch Anpassungen für das AI-Gesetz ein.

Der EWC hat kürzlich ein Toolkit zu KI und Empfehlungen zum Umgang mit KI – und deren Nutzung – erarbeitet und veröffentlicht => EWC website

Aus welchem Grund?

Warum tun wir das? Um einen Weg zu zeigen, wie es besser werden kann, um ein „besser“ geschehen zu lassen.

Ich bin sicher, dass KI hilfreich sein kann. WENN wir sie regulieren und vorsichtig als Werkzeug einsetzen und uns nicht missbrauchen lassen. KI kann uns mehr Zeit verschaffen – um einen Text noch präziser zu übermitteln oder die Konsequenzen dessen, was wir in die Welt setzen wollen, zu bedenken.

Ich sehe nicht, dass KI Fragen stellt, wie es ein Mensch tut. Warum sollte sich eine Maschine dafür interessieren? Es gibt keine Motivation für eine Maschine, dies zu tun. Motivation ist eine menschliche Sache. Da wir also für das, was geschieht, verantwortlich sind, stelle ich die Frage:

Was ist unsere Motivation als Menschen in und für unsere Menschlichkeit und Menschheit und was ist unsere persönliche Motivation im Zusammenhang mit KI?

Mensch vs Maschine

Als Menschen unsere Fähigkeiten zu nutzen bedeutet, unsere Fähigkeiten zu trainieren, besser zu werden, anstatt uns selbst zu ent-qualifizieren, indem wir gedankenlos KI nutzen, wenn und weil es der einfachere und billigere Weg zu sein scheint.

Die menschliche Stimme, die menschliche Perspektive, das menschliche Verständnis der Folgen für die Menschen, wie sie nur menschliche Schriftsteller*innen oder Übersetzer*innen verstehen können – sich der „zwischen den Zeilen“, der sozialen und/oder politischen Einflüsse bewusst zu sein, die Worte in einen Kontext zu stellen, ist wichtig und

notwendig.

Der menschliche Verstand, das menschliche Herz und die menschliche Freundlichkeit – zum Überleben. Um unser menschliches Narrativ zu erschaffen und zu interpretieren.

Wir haben unsere Welt in dieser Weise geformt, wir können sie anders und gerechter gestalten.

Doing the right thing

Es geht nicht darum, was eine Maschine oder wir tun können. Es geht darum, was wir tun SOLLTEN, z.B.: natürlich kann man schädliche Sprache verwenden, natürlich könnten wir KI zum Übersetzen oder Schreiben verwenden, aber … wirklich – und wohin entwickeln wir uns damit?

In jeder einzelnen unserer Entscheidungen zeigt sich, ob und dass wir diejenigen sind, die ein Werkzeug benutzen und nicht von ihm benutzt werden, und vor allem: WIE wir dieses Werkzeug benutzen.

Und es geht um viel, aber nicht nur um die Regulierung von KI, sondern auch darum, was und wie wir sie nutzen. Am besten ist es, sich dessen bewusst zu sein, was passiert, und sich für unsere Rechte einzusetzen, indem wir Initiativen unterstützen, die unsere Rechte schützen. Jeder von uns

Mit Mut – denn Mut schafft Zukunft.

 

#AI: Last Chance – Zukunft vs Gier

JETZT haben wir noch einen Moment, mitzureden, mitzugestalten: Wie schützen wir, was wir an Kreativität und Ideen in unseren menschlichen Köpfen haben, was an Zukunftsdenken da ist, an übergreifendem Verständnis für Lebensrealitäten. 

#teamhuman #AGAINSTWRITOIDS

So schön es wäre: Weder „die“ GESCHICHTE noch „die“ WELT sind dafür bekannt, mit Pauken, Trompeten und Glockenklängen JEDEN – oder auch nur einen entscheidenden Moment anzukündigen, der wegweisend für die Menschheit ist. Weiterlesen