Poem | Wenn … Meer
Wenn ich Meer wär …
Mich zieht es hin,
treibe zurück.
Ich umfließe dich,
wärme dich in sonnendurchtränkten Fluten,
schlinge mich um dich, kröne dich mit meiner Gischt,
werfe meine Wellen gegen dich,
sende sie erneut und wieder
verschlinge jeden Sturm
in meinem Nass,
trage hinfort, trage nach Haus,
trage ab –
Stück für Stück
Bis du weich wirst und sanft
und
dich in meinen Armen
unter der Brandung verlierst.
Ich bin da,
weit über das Ende der Gezeiten.


