Was tun? Ideen für alle | Shine a light
Verlieren – oder nicht
Irgendwie irgendetwas … etwas tun, um sich NICHT selbst, Hirn, Herz, Mut und alles zu verlieren. Herausfordernd in diesen, unseren Zeiten.
Nur … etwas tun zu MÜSSEN: anstrengend. Anstrengend ist manchmal auch schon, einfach nur zu lesen, wie wichtig es ist, Veränderung anzustoßen, zu schaffen, Hoffnung zu schaffen.
Warum sich die Mühe machen, warum nicht einfach verstecken, nicht einfach die kleinen Freuden genießen, die das Leben auf unseren Weg wirft? Das ist so viel einfacher … nachgeben, sich ablenken (lassen). Eine Katastrophe zu beklagen, sind wir gewohnt. Eine Katastrophe zu verhindern – etwas, das wir nicht schon immer so gemacht haben – wie verrückt ist das denn? Das, also vermiedenes Leid, wird selten belohnt, wenn überhaupt.
Nuuuur … ziemlich unschön in einer Katastrophe leben zu müssen. Um nicht in einer Katastrophe leben zu müssen, bleibt nicht mehr so viel Zeit.
Warum
Verzögerte Wahrnehmung, Bewusstsein. Privilegien.
Die meisten von uns SIND privilegiert. Wenn WIR von Ungerechtigkeit, Gewalt und Faschismus erfahren, sind Minderheiten bereits seit einer Weile von Gewalt ge- und betroffen.
Ein See ist erst nur zu einem Teil, dann einem Viertel, dann zur Hälfte mit Seerosen bedeckt. Wenn wir schweigen und uns unsichtbar machen, wenn wir das Spektakel „nur“ beobachten, ist der See in kurzer Zeit zerstört. Auch für uns bleibt dann kein Wasser mehr.
Die Zeit ist fast um, zu tun, was unsere Demokratie schützt, was eine Gesellschaftsstruktur ermöglicht, in der Gestaltung möglich ist.
Was tun?
Dinge, die wir tun können? Manche sind einfach umzusetzen. Keine*r muss sich die Last der Welt auf die Schultern zu wuchten (da bin ich eh schon bei 😉 ).
Hier sind Vorschläge, sicher gibt es noch mehr. Gut ist, einfach mit einem Punkt zu beginnen :). Wenn wer was hat – ich freu mich über Ergänzungen.
Ideen für … Alle
- Kein vorauseilender Gehorsam
- Tu etwas, wenigstens eine Kleinigkeit
- LIES Bücher (von Autor*innen, die bestenfalls die Würde aller Menschen respektieren). Lesen hilft, um zu verstehen, z. B. Umberto Ecos „Der ewige Faschismus“. Kauf und lies Bücher menschlicher Autor*innen – insbesondere, wenn unsere Zukunft für uns alle besondere, außergewöhnliche, absurde, wilde, wunderbare und vielfältige Geschichten bereithalten soll und nicht nur KI-Slop, durch den sich eine Handvoll Milliardäre bereichern. Denk daran: Autor*innen sind Menschen, die Nahrung und ein Dach über dem Kopf brauchen und Energie, um schreiben zu können. Wir sind unvollkommen, aber diejenigen, die Geschichten schaffen, die Gedanken und Vorstellungskraft beflügeln.
- Besuche (auch) kleinere Veranstaltungen von weniger bekannten Autor*innen und Künstler*innen.
- Sei dir bewusst, wen du bei Einkäufen mit deinem Geld unterstützt – es gibt Alternativen zu McDonalds, Amazon, Spotify, Google, Apple, Müller Milch und so weiter. Diese Alternativen unterstützen oder finanzieren keine autokratischen Regime, faschistische Parteien und/oder Projekte, die unsere Lebensgrundlagen und unseren Planeten zerstören. Alternativen findest du hier: european-alternatives.eu
- Unterstütze Buchhandlungen und Bibliotheken, Shops, Autor*innen vor Ort. Meide Amazon, solange das Unternehmen seine Gewinne auf Kosten so vieler Menschen erzielt.
- Meide Produkte und Dienstleistungen von „Big Tech“, insbesondere solche, die menschenverachtende Regime unterstützen und finanzieren. Werde so weit wie möglich unabhängig von US-Technologien. Informiere dich über europäische, unabhängige und datensichere Alternativen.
- Bitte um Hilfe.
- Informiere dich, was aktuell geschieht, am besten über mehrere Kanäle, am besten mithilfe von Medien, die nicht finanziell abhängig oder im Besitz von Milliardären sind und Hass schüren. Meide Propaganda und alles, was einfache Lösungen verspricht und/oder Sündenböcke ausruft.
- Finde und unterstütze Organisationen und Ehrenamtliche, die sich für Demokratie und Mitmenschen einsetzen – mit Spenden, mit Dienstleistungen, damit zu helfen, ihre Mission zu verbreiten, und sich solidarisch mit ihnen zeigen.
- Sprich mit anderen darüber, was gerade passiert und was beängstigend ist – Keine*r von uns ist allein in dieser Situation. Unser Leben IST politisch, der Verlust unserer Freiheit und Rechte ist äußerst politisch. Wenn wir darüber sprechen, fällt es uns leichter, damit umzugehen.
- Teile positives Feedback.
- Geh „vor die Tür“. Knüpfe Kontakte – zu Nachbarn, in Kulturzentren in der Nachbarschaft. Leben passiert offline, triff Freunde für Erlebnisse im analogen Leben
- Wenn Du KI nutzt, dann verantwortungsvoll und bewusst darüber, wie viele Ressourcen Du dadurch verbraucht werden.
- Bei Wahlen: Wähle eine Partei, die Wert auf Bildung, die Vielfalt der Menschen und Kultur, Gerechtigkeit und Recht, ein soziales System, Solidarität, Wissenschaft und gleiche Rechte und Chancen für alle Menschen legt, die sich den enormen Herausforderungen und Gefahren des Klimawandels nicht verschließt und die Rechte des Einzelnen über die Rechte der Industrie und der Großkonzerne stellt.
Ideen für … Autor*innen
(ergänzend zu obigen)
- Werde Mitglied und unterstütze Verbände und Organisationen, die sich für die Rechte von Autor*innen einsetzen. Wir können etwas verändern – je mehr Mitglieder wir haben, desto größer sind unsere Möglichkeiten.
- Wenn du KI benutzt, dann: verantwortungsvoll und informiert darüber, wie viele Ressourcen du verschwendest. Sei dir bewusst: Die Tech-Konzerne werden deine Arbeit und deine Geschichten aus- und benutzen, bevor sie dich letztlich ersetzen.
- Unterstütze andere menschliche Schriftsteller*innen.
- Informiere dich (mithilfe von Autor*innenverbänden), tausche dich mit Kolleg*innen aus über Verträge, Autor*innenrechte, Urheberrechte, Tantiemen, Vorschüsse, Vertragsdetails, Ihr rechtmäßiges Einkommen, die Verwertung deines Buches – oder Nicht-Verwendung – um KI zu trainieren.
- Widersprich der Verwendung deiner Arbeit als Trainingsdaten.
- Nutze Schreibprogramme, die deine Inhalte nicht (heimlich) als Trainingsdaten für LLMs verwenden.
Hoffnung IST nicht einfach DA. Hoffnung IST oder GIBT es nicht einfach. Zu leben, zu hoffen, zu sein – nichts davon ist oder wird einfach.
Die Sache ist die: Es IST und GIBT viel zu TUN – und wenn und während wir das tun, SCHAFFEN WIR HOFFNUNG.
Für etwas Mut und Ideen empfehle ich auch Timothy Snyders Instagram Beitrag.
Shine a light
Part 2 – rise and shine ….
To lose or not
Feeling the pressure of nowadays dystopia, cruelty, disenchantment stirs up the unease to somehow do something in order to not lose one’s selve or mind or heart or courage or everything. At least for me.
Just … having to do something – that already reads quite draining. Also does fueling, pushing, creating Change, creating Hope. Why bother and not just hide, why bother and not just enjoy the small pleasures life throws at us. It’s so much easier … giving in, getting distracted. Also the reward of prevent a disaster doesn’t hit that nicely – if: at all.
Thing is: Time is Almost Up.
Why
Well – blunt and plain: Most of us ARE privileged. When WE as this privileged beings become Aware of injustice, violence, fascism minorities already experienced being repressed and brutalised. Like a Lake being just to a Quarter or to a half covered with searoses.
If we stay silent and invisible, watching the spectacle devouring shortterm pleasures, in a few moments the lake is overthrown. Nothing left to nurture our future selves but restrictions and horror.
Time is Almost Up.
Some things can be done, some are quite simple to take and make without the need of putting the weight of the world on your shoulders (you can leave that to me 😉 ) or a need for witchcraf. Tbh – not totally figured it out, there are more points for sure (contact me, if you want to add some).
Here are some suggestions. Good thing, one can start by choosing just 1 🙂
Some suggestions – for everyone and everyday’s life:
- Don’t obey in advance.
- Do something, anything, even if it’s just a small thing.
- Avoid shopping at companies that support fascism.
- Read!
- READ books (preferably from Authors who value every human as equal and worthy and respect the diversity of life and living). Reading – very helpful for understanding – i. e. Umberto Ecco’s „How to spot a fascist“.
- Purchase what you need in awareness of whom you support with your money – there are alternatives to McDonalds, Amazon, Spotify, Google, Apple, Müller Milch and so on who don´t finance dreadful Regimes, fascist parties, destructive projects destroying our planet. Alternatives: european-alternatives.eu
- Get informed about what’s happening, educate yourself – avoid propaganda and everyone and everything that promises an easy solution and/or singular ones to blame. These days it’s harder to get hands on quality journalism, though serious journalism and media is still essential (and existing). Prefer medias that are not financially depending or owned by billioners and/regime-buddies
- Visit (also) smaller events of minor authors (and artists)
- Support your local authors and book shops and libraries. Avoid Amazon as long as their injust and make their profits on the neck of writers and other artists.
- Talk about what’s happening and what’s scaring you. You are not alone. It’s happening to all of us, to share it makes it easier to carry it.
- Share good feedback if someone’s sparked some moments of joy
- Find NGOs and voluntary organisations that fight for democracy and humanity and support them by showing up, with your time or some money, by helping spread their mission.
…to be continued
For writer (add on to the mentioned points above):
- Support voluntary and writers organisations. We stand up for autors‘ rights, we help, we can help more – the more members we have, the bigger our impact
- Join writers unions / organisations
- If you have to use AI do it in a responsible way and be aware of how much ressources you burn down. Be aware: Big Tech will use your work and stories – first to exploit, than to replace you
- Support other writers
- Get informed (via your writers‘ unions)
- exchange with your writers colleagues about your authors right, copyright, royalties, advances, details in your writers contract, your rightful income, how your book is to be used -or not – to train AI – and in case oppose to this condition
…to be continued






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